Besser machte es hingegen das Viererpokalteam der Königsspringer am Samstag. Bis ins Finale kämpfte sich das Team vor. Dann war jedoch Schluss. Gegen das NRW-Klassenteam des Ausrichters SV Erkenschwick war beim 0:4 kein Kraut gewachsen.
Der Pokal bleibt weiterhin das Sorgenkind des Vestischen Schachkreises. Lediglich sechs Teams aus fünf Vereinen hatten sich in Erkenschwick eingefunden. Auch von den Königsspringern wurden Spieler aus der ersten Mannschaft vergeblich gesucht. So machten sich Roland Michalicek, Albert Panian, Michael Rath und Nico Granitza auch keine großen Hoffnungen.
Aber das Los meinte es gut mit den Königsspringern. In der ersten Runde ging es gegen die SG Roch. Disteln. Dennoch sah es schnell nach einer Niederlage aus. Nach nur wenigen Minuten musste sich Panian geschlagen geben. Auch wenn Granitza wenig später zum 1:1 ausgleichen konnte, standen die Chancen auf Grund der Berliner Wertung schlecht, da weder Michalicek noch Rath Gewinnstellungen hatten. Aber beide kämpften verbissen bis zum Schluss. Und irgendwie schaffte es Michalicek dann doch noch zum Sieg. Rath sicherte mit einem Remis dann das Weiterkommen.
Im Halbfinal ging es dann gegen den SV Waltrop, der sich gegen den SV Erkenschwick II durchgesetzt hatte. Und hier sollte es eine unerwartet klare Angelegenheit werden. Nach zwei schnellen Siegen durch Michalicek und Panian war das Finale bereits erreicht. Rath erhöhte noch auf 3:0. Die Niederlage von Granitza war dann schließlich bedeutungslos. Das zweite Halbfinale gewann der Gastgeber mit 2,5:1,5 gegen die RSG.
Im Finale waren die Rollen dann ganz klar verteilt. An allen Brettern hatten die Gastgeber einen DWZ-Vorteil von 400 Punkten. Dennoch schlugen sich die Königsspringer achtbar. Zwar hatten Michalicek und Granitza schnell das Nachsehen, aber Panian und Rath hielten das Finale lange offen. Am Ende hatten aber auch sie das Nachsehen. Trotz der Niederlage war es ein großer Erfolg für die vier Tapferen.
1. Runde: KS Haltern – SG Roch. Disteln 2,5:1,5
Michalicek – Seppelfricke 1:0, Panian – Raabe 0:1, Rath – Netta ½, Granitza – Lechtenböhmer 1:0.
Halbfinale: KS Haltern – SV Waltrop 3:1
Michalicek – Sehrbrock 1:0, Panian – Eckert 1:0, Rath –Odenwald 1:0, Granitza – Winterberg 0:1.
Finale: Erkenschwick I – KS Haltern 4:0
Krings – Michalicek 1:0, Strozewski – Panian 1:0, Eggenstein – Rath 1:0, Broszeit – Granitza 1:0.