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Seinen ersten großen Erfolg konnte Florian Wessels vom Schachverein Königsspringer Haltern am vergangenen Samstag feiern. Florian gewann die U14 Jugendbezirksblitzeinzelmeisterschaft der Schachgemeinschaft Herne/Vest, die wie in den letzten beiden Jahren vom Königsspringer Haltern ausgerichtet wurde. Doch leider ließ die Teilnehmerzahl in diesem Jahr sehr zu wünschen übrig. Lediglich neun!! Jugendliche aus nur zwei!! Vereinen, vier vom Gastgeber und fünf vom SV Erkenschwick, traten an, die schnellsten Denker untereinander zu ermitteln. In den Vorjahren waren noch jeweils ca. 30 Jugendliche aus mehreren Vereinen am Start gewesen. Turnierleiter Thomas Schniederjan, der von Michael Rath unterstützt wurde, blieb nichts anderes übrig, lediglich in zwei Altersklassen Pokal zu vergeben. So kam es in der U20 zu einem vereinsinternen Duell zwischen den vier Erkenschwickern Lukas Lojewsky, Matthias Huhn, Max Schawacht und Stefan Heuver. Damit sich die Anreise überhaupt lohnte, wurde in einem vierfachen Rundensystem gespielt. Am Ende fiel die Entscheidung dann erst auf der Zielgeraden. Erst in der letzten Partie und mit dem allerletzten Zug stand mit Max Schawacht der neue Sieger fest. Am Ende standen bei ihm 9,5 Punkte auf dem Konto. Lediglich einen halben Zähler weniger konnte Stefan Heuver vorweisen. Es folgten Lukas Lojewsky und Matthias Huhn. Wesentlich deutlicher hingegen war der Erfolg von Florian in der U14. Aber auch hier gingen mit Wessels, Dominik Dreckmann, Yannik Berndsen und Assad Ullah (allesamt Königsspringer) sowie Lukas Abulhanov (Erkenschwick) lediglich fünf Akteure an den Start. Gesielt wurde hier eine Doppelrunde. Nach dem ersten Durchgang gab es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Florian und Assad. Doch in der Rückrunde vermochte Assad keine Partie mehr zu gewinnen. Damit fiel er auf den fünften Rang zurück. Florian hingegen sammelte weiter eifrig Punkte und kam Ende auf acht Punkte. Mit gehörigem Abstand folgte Julian auf Platz zwei (5,5), gefolgt von Dominik (5). Auf dem undankbaren vierten Platz landete Yannik, der damit aber trotzdem sehr zufrieden war (4,5). Aber auch Lukas konnte in der zweiten Runde zeigen, dass er sich nicht zu verstecken braucht. |