Nichts zu Bestellen hatten die Königsspringer beim diesjährigen Dähnepokal des Vestischen Schachkreises am vergangenen Samstag. Nur bei der Quantität fielen die Halterner Schachcracks mit sechs Akteuren auf, bei der Qualität wartet für die kommenden Aufgaben in den nächsten Wochen noch einige Arbeit. Lediglich 10 Teilnehmer aus drei Vereinen waren am Samstagmittag in Erkenschwick erschienen.

Leider musste Turnierleiter Frank Strozewski drei Spielern aus Herten absagen, da sie sich zu spät für das Turnier angemeldet hatten. So ergab es sich, dass es in der ersten Runde zu zwei vereinsinternen Duellen kam. Ralf Buthmann traf auf Marco Lombardi und Michael Rath bekam es mit Roland Michalicek zu tun. Und in beiden Partien setzten sich die Weißspieler am Ende doch recht sicher durch.

In der zweiten Runde griffen dann auch die anderen Spieler ins Geschehen ein. Josef Czarnik traf auf den Regionalligaspieler Strozewski. Mühelos kam er zu einem Remis. Die Entscheidung musste also nun im Blitzen fallen. Hier setzte sich der Erkenschwicker dann sicher mit 1,5:0,5 durch. Ebenfalls in die Verlängerung kam Buthmann. Der Königsspringer hatte gegen die Nummer eins des Teilnehmerfeldes, Andreas Goschin von der RSG, keine Probleme. Aber auch hier zog der Spieler der zweiten Mannschaft dann im Blitzen mit 1:2 nur denkbar knapp den Kürzeren.

Nicht besser erging es Edgar Ribbeheger gegen Peter Broszeit (SV Erkenschwick). Den sicheren Sieg vor Augen ließ bei dem Stadtmeister für einen Augenblick die Konzentration nach. Sofort wurde er dafür bestraft. Auch für Rath kam in dieser Runde das Aus. Gegen Frank Eggenstein (ebenfalls SV Erkenschwick) lehnte er in guter Stellung ein Remisangebot zu Recht ab. Aber nur wenig später bestrafte er sich mit einem groben Fehler selbst dafür.

Damit waren alle Halterner in der ersten Hauptrunde ausgeschieden.

Keine guten Vorzeichen für das neue Jahr. Aber wie heißt es doch immer so schön wenn die Generalprobe misslungen ist … .-

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