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Dass in Dortmund nicht nur Fußball sondern auch Schach gespielt wird, dürfte mittlerweile fast jeder wissen. Neben den Dortmunder Schachtagen zählt der Schachsommer zu den großen Höhepunkten in der Reviermetropole. In den vergangenen beiden Wochen nahmen auch einige Akteure des Schachvereins Königsspringer Haltern mit großem Erfolg an einigen Veranstaltungen in der 20 jährigen Jubiläumsausgabe teil. Der alte und neue Vereinsmeister Edgar Ribbeheger spielt schon seit einigen Jahren im Vereinsspielerturnier mit. Doch noch nie mit so großem Erfolg wie in diesem Jahr. Fast 200 Vereins- sowie Hobbyspieler gingen dabei an den Start. Gespielt wurden sieben Runden in einem neuen Paarungssystem, dass hier und da jedoch noch Schwächen offenbarte. Ungeachten dessen, spielte Ribbeheger von Beginn an groß auf. Nach einem unnötigen Remis zum Auftakt ließ er zwei Siege in Serie folgen. Damit behielt er ständig Kontakt zur obersten Spitze. Es folgte ein weiteres Remis und zum Abschluss drei Siege. Am Ende belegte er den geteilten ersten Platz. Lediglich die Winzigkeit von einem Buchholzpunkt (Feinwertung) verwies ihn auf den zweiten Rang. Als Belohnung durfte er sich über einen DWZ-Zugewinn von 20 Punkten freuen, so dass er endlich über die magische Grenze von 2000 DWZ gekommen ist. Weiter ging es dann am vergangenen Samstag mit einem riesigen Schnellschachturnier. Fast 250 Spieler waren mit von der Partie. Darunter ein halbes Dutzend Königsspringer. Neben Ribbeheger, machten Josef Czarnik, Marco Lombardi, Thomas Schniederjan, Roland Michaelicek und Michael Rath Jagd auf das üppige Preisgeld in Höhe von 4.000€. Aber auch hier brachte das neue Paarungssystem zum Teil sehr kuriose Paarungen heraus. Doch die Königsspringer ließen sich davon nicht beirren. Den besten Start legte Schniederjan mit 5 Punkten aus 6 Partien hin. Dabei gelangen im Siege gegen starke Konkurrenz. Zum Schluss hatte er gegen noch stärkere Gegner aber einen schweren Stand, kam aber noch auf weitere 1,5 Punkte. Ähnlich gut startete Ribbeheger. Doch bei 5 aus 7 war auch beim ihm die Luft raus. Erst in der Schlussrunde konnte Eddi wieder punkten. Mit 4,5 aus 6 kam Czarnik ebenfalls sehr gut aus den Startlöchern. Doch erst in den letzten beiden Runden vermochte er dann wieder zu punkten. Auch Lombardi erwischte mit 3,5 Punkten aus vier Runden einen ausgezeichneten Start. Doch dann fehlte Lombardi in einigen Partien das nötige Glück. Nach zehn Runden standen bei ihm schließlich 5,5 Zähler zu Buche. Michalicek dagegen fand nie so richtig ins Turnier. Sieg und Niederlage wechselten bei ihm fast von Runde zu Runde. Rath startete mit zwei aus vier, darunter eine Niederlage gegen Czarnik, am schlechtesten. Doch dann folgte eine unglaubliche Serie von fünf Siegen in Folge. Vor der letzten Runde fand er sich mit sieben Zählern sogar unter den Top Ten wieder. In der Schlussrunde verpasste Rath dann jedoch den Sprung nach ganz vorne. Gegen den in Haltern bestens bekannten Milan Kandic stand er auf verlorenem Posten und fiel auf Platz 19 zurück. Seine starke Leistung wurde jedoch mit einem Sonderpreis honoriert. Hier die Platzierungen der restlichen Königsspringer: 42. Schniederjan 6,5, 49. Czarnik 6, 56. Ribbeheger 6, 92. Lombardi 5,5, 155. Michalicek 4,5. |